Leiter der

Mietkochagentur Genussfeuerwehr

und

Ihr persönlicher Genusshelfer: Jens Michel

Sie suchen einen Koch, Ihre Qualitätsansprüche sind Ihnen wichtig.

persönlich stehe ich für Anspruch und Zufriedenheit mit dem Gästewohl im Fokus.
Buchen Sie mich persönlich und lassen Sie mich Ihre Gäste kulinarisch verzaubern!
Genuss, der durch den Magen geht und in Erinnerung bleibt.

Rufen Sie dazu an und fragen Sie direkt nach mir, Ihrem gesuchten Koch!
Lassen Sie mich Ihren Genuss retten und den Hunger löschen.

Mein Service

mietkoch bei gästen am fluss

Ihre Mietkochagentur steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie auf der Suche nach bestens geschultem und erfahrenen Köchen für Ihre Küche sind. Neben der Vermittlung von freien Köchen und Kellnern übernehme ich auch die Vermittlung von internationalen Auszubildenden. Lassen Sie uns gemeinsam jede küchentechnische Herausforderung meistern!

Ich habe mich mit der Genussfeuerwehr auf die Vermittlung von Mietköchen, Mietkellnern und weiterem Personal spezialisiert:

KĂĽche

  • ✔︎ Jungkoch
  • ✔︎ Koch
  • ✔︎ Chef de partie
  • ✔︎ Sous-Chef
  • ✔︎ KĂĽchenchef
  • ✔︎ Alleinkoch
  • ✔︎ Patissier
  • ✔︎ Beikoch
  • ✔︎ Entremetier

Rezeption

  • ✔︎ Reception
  • ✔︎ Chef de reception
  • ✔︎ Reservation
  • ✔︎ Administration
  • ✔︎ Bankett
  • ✔︎ Salesbereich
  • ✔︎ Service
  • ✔︎ Commis de rang
  • ✔︎ Betriebsassistent

Leiter

  • ✔︎ Chef de rang
  • ✔︎ Teamleader
  • ✔︎ Serviceleiter
  • ✔︎ Chef de Service
  • ✔︎ Restaurant-Leiter
  • ✔︎ Stv. GeschäftsfĂĽhrer
  • ✔︎ GeschäftsfĂĽhrer oder Direktion

Mit mir und unserer Mietkochagentur gehören Engpässe in Ihrem Gastronomiebetrieb der Vergangenheit an. Rufen Sie uns einfach an – Ihre Genussfeuerwehr ist auch kurzfristig für Sie im Einsatz!

Unsere Ziele

Oberstes Ziel der Genussfeuerwehr ist der Ausbau der Personaldienstleistungen in der Gastronomie.
Wir möchten unseren Beitrag leisten, den eklatanten Personalmangel in Küchen, Restaurants oder Hotels abzufedern und in personalintensiven Zeiten für Entlastung sorgen. Auch ist unsere Mietkochagentur in der Vermittlung von internationalen Azubis aktiv – wir versorgen Gastronomen mit der Manpower von morgen! Koch gesucht war gestern, Koch gefunden heute.

Klar: Die Vermittlung von Auszubildenden und Mietköchen wird zwar nicht die Welt retten, aber zumindest lässt unsere Mietkoch Agentur sie ein bisschen besser schmecken!

Unsere Leistungen

Wird in Ihrem Gastronomiebetrieb ein Koch gesucht? Finden Sie trotz umfangreicher Suche auf allen Kanälen keine passende Ergänzung für Ihre Küche? Wir wissen, wo man Spitzenpersonal findet!

„Koch gesucht!“ bedeutet für uns: Wir gehen ans Werk! In Ihrem Auftrag evaluieren wir Stellenanforderungen, sprechen geeignete Kandidaten an, führen Interviews durch und geben eine qualifizierte Beurteilung über die  beruflichen und/oder persönlichen Fähigkeiten der Bewerber ab.

Auch bei der Koordination der Vorstellungsgespräche und durch unsere erfahrene Mithilfe bei der Entscheidungsfindung unterstützen wir Sie tatkräftig, damit aus „Koch gesucht“ schließlich „Koch gefunden“ wird.

NatĂĽrlich sind wir bei ausländischen Fachkräften bei den Einreiseformalitäten behilflich, wenn dies erforderlich sein sollte, leisten Hilfestellung bei der Wohnungssuche oder Integrationshilfe. Eben die komplette Palette an Dienstleistungen rund um das Thema „Koch gesucht“ – so, wie Sie es zu Recht von der Genussfeuerwehr erwarten können!

Der Mietkoch – Was ist das eigentlich?

wiltingen an der saar

Dass der Mietkoch kochen kann, nun, das sagt ja schon der Name.
Aber wissen Sie genau, was einen Mietkoch genau ausmacht?

Ein Mietkoch hat sein eigenes Gewerbe, welches er an seinem Heimatgewerbesitz angemeldet hat. Wird der Mietkoch in Ihrem Gastronomiebetrieb eingesetzt, so ist er ein eigenständiger Koch, der in Ihrer Küche die Speisen zubereitet. Am ehesten vergleichbar ist der Mietkoch mit überlassenen Arbeitnehmern. Immer dann, wenn in einer Küche ein Engpass droht, Sie keine Zeit haben einen Koch zu suchen, ist der Mietkoch zur Stelle und hilft auch im Notfall aus. Für welche Jobs Sie unser Fachpersonal brauchen, entscheiden Sie. Um den Rest kümmern wir uns!

Die Genussfeuerwehr ist für Sie im Einsatz, wenn Sie …

… einen Koch suchen, eine Servicekraft suchen
… kurzfristig top ausgebildete Köche benötigen
… gerne ausbilden möchten, aber keine Azubis finden
… Verstärkung in der Führungsetage brauchen

Meldung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit / Mietkoch / Mietkellner in der Schweiz

Meldung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit / Mietkoch / Mietkellner in der Schweiz

Meldung von Selbstständigen wie Köchen, Mietköchen, Kellnern, Patissiers, Chef de Partie, Gardemanger, Entremetiers, Küchenchefs, Souschefs

Meldung von Selbstständigen Selbstständige Dienstleistungserbringer, die keiner Bewilligungspflicht unterstehen, bzw. Bürger der EU-27/EFTA-Staaten, die während insgesamt höchstens 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr tätig sind, unterliegen einer Meldepflicht. Grundsätzlich hat die Meldung online zu erfolgen unter Verwendung des entsprechenden Formulars für selbstständige Dienstleistungserbringer. Der Meldeantrag ist mindestens 8 Tage vor dem Beginn der selbstständigen Erwerbstätigkeit, wie eurem Mietkoch-einsatz zu beantragen.

Für Selbstständig Erwerbende gelten die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen nicht. Sie müssen jedoch auf Verlangen ihre Selbstständigkeit belegen können. Der Begriff der selbstständigen Erwerbstätigkeit bestimmt sich nach Schweizer Recht. Beachten Sie, dass Sie bei einer Dienstleistung in der Schweiz verpflichtet sind, bei einer Kontrolle drei Dokumente zum Nachweis der Selbstständigkeit vorzuweisen.

Mietkoch- Kellner in der Schweiz / Entsendung in die Schweiz A1

Mietkoch- Kellner in der Schweiz / Entsendung in die Schweiz A1

Sie möchten einen Mietkoch.- oder Mietkellner-Auftrag in der Schweiz übernehmen, dann sind folgende Informationen erforderlich um die Gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen.

Entsendung von Erwerbstätigen in die Schweiz
Zu einer Entsendung von Arbeitnehmern kommt es, wenn eine Firma mit Sitz im Ausland eine Leistung in der Schweiz anbieten will. Hier die Details.

Worum geht es bei der Entsendung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern?
Man spricht von der Entsendung von Erwerbstätigen, wenn ein Arbeitgeber mit Wohn- oder Geschäftssitz im Ausland Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Schweiz entsendet, damit sie hier im Rahmen eines Vertragsverhältnisses zwischen ihm und dem Schweizerischen Leistungsempfänger eine Arbeitsleistung erbringen bzw. in einer Niederlassung oder einem Betrieb arbeiten, der zu der Unternehmungsgruppe des Arbeitgebers gehört. Es kann sich demnach um eine Person handeln,

deren Arbeitsplatz sich in der Regel nicht in der Schweiz, sondern in dem Gebiet eines anderen Staates befindet
deren Anstellung nicht in der Schweiz, sondern in einem anderen Land erfolgte
3 Entsendungsbeispiele:

Ein deutscher Unternehmer / Mietkoch entsendet sich selber (Selbstendsendung) fĂĽr 2 Monate in die Schweiz.
Eine englische Firma entsendet einen ihrer Direktoren fĂĽr die Dauer von 2 Jahren in ihre Niederlassung nach ZĂĽrich.
Ein österreichischer Arbeitnehmer ist Mitarbeiter eines deutschen Personalverleihers. Er wird für 12 Monate in die Schweiz entliehen, um hier eine Arbeitsleistung zu erbringen. In diesem Fall handelt es sich um indirekten Personalverleih vom Ausland in die Schweiz. Der Personalverleih vom Ausland in die Schweiz ist allerdings verboten.
(Verbotene Vermittlung und verbotener Verleih durch ausländische Vermittlungs- und Verleihagenturen, Private Arbeitsvermittlung und Personalverleih)

Welche Schritte sind bei einem Aufenthalt von weniger als 90 Tagen nötig?
a) Angehörige der EU/EFTA Mitgliedstaaten
Als Angehörige der EU/EFTA-Mitgliedstaaten (bis auf den Sonderfall Kroatien) benötigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von einem Unternehmen zur Erbringung einer grenzüberschreitenden Dienstleistung mit einer Dauer von höchstens 3 Monaten (90 Arbeitstagen) pro Kalenderjahr entsandt werden, keine Aufenthaltsbewilligung mehr. Es besteht aber eine vorgängige Meldepflicht.

Für das entsandte Personal hat die Meldung durch den Arbeitgeber bei den zuständigen kantonalen Behörden des Arbeitsortes zu erfolgen, wenn der Einsatz in der Schweiz innerhalb eines Kalenderjahres länger als 8 Tage dauert.

Bei Tätigkeiten im Bereich des Bauhaupt- und Baunebengewerbes, des Garten- und Landschaftsbaus, des Gastgewerbes, des Reinigungsgewerbes in Betrieben und Haushalten, des Überwachungs- und Sicherheitsdienstes, des Reisendengewerbes (Ausnahme: Zirkusse und Messen) und der Sexarbeit hat die Meldung dagegen unabhängig von der Dauer des Einsatzes in der Schweiz vom ersten Tag an zu erfolgen.

Weitere fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie auf der Website des Staatssekretariats für Migration SEM (Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit, FAQ – Häufig gestellte Fragen).

Für Dienstleistungen, deren Dauer 90 Tage pro Kalenderjahr überschreitet, ist dagegen eine Bewilligung erforderlich. Es besteht kein Anspruch darauf, eine solche Bewilligung zu erhalten. Für die Erteilung der Bewilligungen sind die Kantone zuständig.

b) Sonderfall Kroatien
Seit dem 1. Januar 2017 gelten für kroatische Arbeitnehmer und Dienstleister sowie für Unternehmen mit Sitz in Kroatien Übergangsbestimmungen, die Beschränkungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt enthalten.

Kroatische Dienstleister, deren Unternehmen seinen Sitz in Kroatien hat und die in der Schweiz eine Dienstleistung im Umfang von maximal 90 tatsächlichen Arbeitstagen pro Kalenderjahr erbringen wollen, unterliegen grundsätzlich der Meldepflicht (Meldung mindestens 8 Tage vor Beginn der Tätigkeit).

Wenn sie jedoch eine Dienstleistung in einer der vier Branchen mit Sonderregelungen (Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Reinigungsarbeiten in Betrieben, Überwachungs- und Sicherheitsdienst) erbringen, unterliegen kroatische Staatsangehörige der Bewilligungspflicht, und zwar vom ersten Tag an.

Weitere fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie auf der Website des SEM unter der Registerkarte „Kroatien“ (Meldeverfahren fĂĽr kurzfristige Erwerbstätigkeit).

Welche Schritte sind nötig bei einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen?
Dienstleistungen, die nicht in den Geltungsbereich eines speziellen Dienstleistungsabkommens zwischen der Schweiz und der EU fallen und die länger als 90 Arbeitstage pro Kalenderjahr dauern, werden nicht durch das Freizügigkeitsabkommen geregelt. Die Zulassung richtet sich nach den arbeitsmarktlichen Anforderungen (Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG), der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) sowie den Weisungen zum AuG und der VZAE). Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten Angehörige aus EG/EFTA Mitgliedstaaten für die Dauer der Dienstleistungserbringung eine Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA.

Welche arbeitsrechtlichen Schritte sind nötig?
Unternehmen, die ihr Personal oder sich selber in die Schweiz entsenden wollen, müssen nachweisen, dass sie die in der Schweiz geltenden Arbeits- und Lohnbedingungen einhalten. Der Arbeitgeber hat den entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor allem die Arbeits- und Lohnbedingungen zu garantieren, die im Entsendegesetz und in der Entsendeverordnung vorgeschrieben sind (Bundesgesetz über die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen für in die Schweiz entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und flankierende Maßnahmen, Verordnung über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, in Kraft ab dem 1. Juni 2004). Außer den Bestimmungen über die minimale Entlöhnung müssen diese Unternehmen auch die geltenden Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einhalten (insbesondere in folgenden Bereichen: Arbeits- und Ruhezeit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Schutz von Schwangeren und Wöchnerinnen). Die Einhaltung dieser Bedingungen wird regelmäßig überprüft. Arbeitgeber, die gegen diese Bestimmungen verstoßen, können sanktioniert werden (Entsendung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in die Schweiz, Nationaler Lohnrechner des SECO, Minimale Entlöhnung, Arbeitnehmerschutz allgemein).

Welche Schritte sind nötig, um die soziale Sicherheit zu garantieren?
Hinsichtlich soziale Sicherheit bedeutet Entsendung, dass eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer für seinen Arbeitgeber vorübergehend in einem anderen Land einen Auftrag erledigt. Während dieser Zeit bleibt die Sozialversicherungsgesetzgebung des Ursprungslandes anwendbar. Auf Grund der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14/06/1971 untersteht die in ein anderes Land entsandte Person während der Dauer der Auftragserbringung von höchstens 12 Monaten weiterhin der Sozialversicherung des Ursprungslandes. Um zu bestätigen, dass die entsandte Person weiterhin dem Sozialversicherungsrecht des Ursprungslandes unterliegt, wird eine entsprechende Entsendungsbescheinigung benötigt (je nach Fall Formular E 101 oder E 102). Diese Formulare sind online verfügbar oder können bei den Sozialversicherungsinstitutionen der EU/EFTA-Mitgliedstaaten bezogen werden (Bescheinigung über die anzuwendenden Rechtsvorschriften, Entsandte (BSV), EU-Links und Informationen über die soziale Sicherheit (EUlisses), Praktischer Leitfaden zum anwendbaren Recht in der Europäischen Union (EU), im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in der Schweiz).

Forelle ohne Galle

Forelle ohne Galle

Es war im Mai 1986. Kurz nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl. Ich hatte meine AbschlussprĂĽfung. Eine Woche hatte ich Zeit mich auf das MenĂĽ vorzubereiten und die Zutaten frisch und mit dem Geld, welches den PrĂĽflingen zur VerfĂĽgung stand, einzukaufen.
Mit den frischen Zutaten war dies nun ein Problem. Tschernobyl hatte auch Deutschland mit radioaktiven Strahlen verseucht und wir sollten keine Produkte aus dem Garten verwenden. Mit RĂĽcksprache der Lehrkraft durfte ich dennoch frische Forellen kaufen, da diese noch nicht ausgenommen sein sollten.
Im Hauptgang sollte ich Forellen mit Mandelbutter zubereiten. Doch zuvor war es ein Teil meiner Ausbildereignungsprüfung einem „Lehrling“ in vier Stufen zu unterweisen, wie man eine Forelle ausnimmt.
Da die Forellen in Fischgeschäften zu teuer waren, endschied ich mich auf einem Forellenhof zu fahren und dort kurz vor der Gesellenprüfung die Fische frisch zu erwerben.
Ich fuhr also zum Forellenhof, holte die bestellten Forellen dort ab. Sie waren aber noch quick lebendig und wurden direkt vor meinen Augen vier Stück aus den Teich geholt und mit ein/ zwei Schlägen auf dem Fischkopf getötet. der Inhaber meinte, wohl scherzhaft, das er noch einen Koch sucht und dachte wohl an mich.
Am Prüfungstag hatte ich alles vorbereitet, sodass ich mit der Unterweisung anfangen durfte. Meine Lehrerin stand mit drei Prüfern um meinen „Lehrling“ und mich herum. Die Unterweisung gestaltet sich in vier Stufen, Vorbereitungsphase, Vormachen und erklären, Nachmachen und erklären lassen und Übungsphase.
Die erste Phase war vorüber als ich begann die erste Forelle auszunehmen. Nachdem ich die Forelle am Bauch entlang aufgeschnitten hatte, wurde ich von einem Prüfer gefragt, ob ich ihm die Galle zeigen könnte. Ich schaute in den geöffneten Bauch und suchte. Schweiß brach mir aus und überlegte was ich tun sollte, denn ich fand die Galle nicht. (in der Unterrichtsstunde konnte ich nicht sehen wo die Galle war, denn 15 Schülerinnen standen Drumherum als der Fisch ausgenommen wurde).
Schließlich wurde ich gefragt: „Wie sieht denn die Galle aus“. Meine Antwort war: „grün“. „Genau“ war die Antwort des Prüfers und er schaute sich den Fisch genauer an. Dabei stellte sich heraus, dass die Galle beim Schlag auf den Fischkopf zerstört wurde und sie nicht mehr zu sehen war.
Puuuuh GlĂĽck gehabt dachte ich. Also sollte ich den zweiten Fisch aufschneiden und an diesem Fisch zeigen wo die Galle ist. Gesagt getan und siehe da, im Bauch des Fisches war ein Organ welches der andere Fisch nicht hatte und das war Gott sei Dank die Galle.
Den Rest der Unterweisung verlief reibungslos und die PrĂĽfung habe ich bestanden.
Später meinte der Besitzer des Forellenhofs, das er einen Koch gefunden hat, ich hatte ja nie nach einer Kochstelle gesucht.

Pass auf was du isst!

Pass auf was du isst!

Das Grüne Knollenblätterpilz-Risotto

 

(Und wieder eine Geschichte die genau so passiert ist…)

 

Es war im Jahr 2018, der Chef-Genussretter gab mir den Auftrag das riesige „The World Economic Forum“ anzuschreiben, um dort mit der Genussfeuerwehr vertreten zu sein, vor allem werden Köche und Kellner gesucht. Gesagt, getan. Ich schrieb ein kurzes Anschreiben, da es mit Sicherheit zu Personalengpässen während der Festlichkeiten kommen könnte.

Das Anschreiben klang in erster Linie sehr „normal“. Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr… gefolgt von den üblichen Floskeln. Als ich dies meinem Chef-Genussretter sendete, sagte er mir, dass wir uns von der Masse abheben müssten – Herr Donald Trump, Präsident der U.S.A sei ein Gast der Feier. Die Aufgabe war klar, wir müssen ein Teil des Teams vor Ort werden. Mein Chef gab mir den Tipp, ein leckeres Rezept einzufügen.

 

„… Gerne bereiten wir Herrn Trump ein leckeres grünes Knollenblätterpilzrisotto zu. Einfach himmlisch!“

 

Naiv wie ich war, suchte ich erst gar nicht danach, was ein Knollenblätterpilz ist und sendete dieses Anschreiben, Koch gesucht / Koch gefunden direkt an diverse Hotels und das WEF in Davos.

Wir bekamen tatsächlich eine Absage und stehen mit Sicherheit seit diesem Tag auf diversen Listen, die man nur hinter vorgehaltener Hand erfährt. Trotz alledem, finde ich die Geschichte bis heute sehr lustig. Niemand sucht einen Koch der einen Knollenblätterpilz verarbeitet!

 

„Der Grüne Knollenblätterpilz oder Grünliche Gift-Wulstling (Amanita phalloides) ist eine Pilzart aus der Familie Amanitaceae, der zur Gattung der Wulstlinge zählt. Er ist ein mit Laubbäumen vergesellschafteter Mykorrhizapilz. Der Verzehr auch nur geringer Mengen eines Fruchtkörpers dieses Giftpilzes kann zu einer tödlichen Pilzvergiftung führen, da die enthaltenen Gifte (Amatoxine und Phallotoxine) ein Leberversagen verursachen.“[1]

 

 

Liebe GrĂĽĂźe,

 

der unwissende Akquisiteur

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Knollenbl%C3%A4tterpilz

Gefräßige Schlossgespenster

Gefräßige Schlossgespenster

(Die Geschichte ist tatsächlich so passiert!)

Ein Mietkochauftrag, Sie suchten einen Koch für die Sommersaison- bescherte mir einen Besuch in einem wunderschönen Tiroler Schloss, – wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. In dem österreichischen Gemäuer fand ich mich recht schnell zurecht.

Den mise en plase– Plan des Tages habe ich bereits vom Vortag vorbereitet. Er lag in der Küche. Ich beginne mit den Vorbereitungen des gegenwärtigen Tages. Geflügel Involtini stehen als eine Hauptgangvariante auf dem Speiseplan. Also bereite ich gekonnt eine grüne Spinatfarce als Füllung vor, rolle meine Geflügelpäckchen und kühle diese Portionsgerecht für den abendlichen Service ein.

Am Mittag wurden noch einige à la carte Gerichte gekocht, kurz danach ging ich in die Pause und kam um 17:30 Uhr wieder, um für die Hausgäste zu kochen.

Meine Vorbereitungen waren ja getroffen, zumindest denke ich das. Denn als die ersten Gäste eintrafen erlebte ich mein blaues Wunder, direkt der erste Tisch bestellte zwei mal Geflügel Involtini. Von meinen Vorbereiteten sind aber keine mehr da.

Kurz entschlossen teilte ich der Serviceleitung mit, dass es statt Involtini heute nur gebratene Geflügelbrust gäbe.

Meine Recherche ergab später, dass der Inhaber hungrig in die Küche kam und meine Geflügel Involtini sah und kurzerhand ein leckeres Essen für eigene die Familie kochte.

Die Folge dieser Erfahrung war, dass ich meine mise en plase immer sicher versteckte und das bis zum heutigen Tag.
Wenn jemand einen Koch sucht der nicht denken kann, dann bin ich nicht der Richtige!